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Galerie 11: Sakralbauten

Sakralbauten sind religiösen Zwecken dienende Bauwerke: Kirchen, Kapellen, Klöster, Abteien, Tempel, Moscheen usw. Im Regelfall haben die Architekten hier hochmotiviert ihr Äußerstes gegeben. Das macht allerdings die Fotografie ausgesprochen schwierig - nicht nur hinsichtlich der Belichtung, sondern auch in Bezug auf Perspektive, Objektiv-Verzeichnung u. ä. Mit anderen Worten: Sakrale Bauwerke stellen an die 3D-Fotografie allerhöchste Ansprüche. Für die 3D-Ansicht wird eine handelsübliche Rot-Cyan-Anaglyphenbrille mit dem Rotfilter vor dem linken Auge benötigt. Zur Betrachtung bitte auf eine Thumbnail-Abbildung klicken. Das betreffende Foto wird dann groß in einem separaten Tab geöffnet.

St.-Lukas-Kirche in Lauenau (Deister)
Diese neugotische Kirche wurde von 1877 bis 1878 nach einem Entwurf des Kirchenbaumeisters Conrad Wilhelm Hase für seinerzeit 80.000 Goldmark erbaut. Sie beendete die Zweiteilung des Marktfleckens Lauenau in Binnen- (für den Adel) und Butenflecken (für das "gemeine Volk") endgültig. Die Aufnahmen entstanden in den Jahren 2010 bis 2011.


Pfarrkirche St. Ägidien in Hülsede (Deister)
Die Pfarrkirche St. Ägidien in Hülsede wurde um 1200 zunächst als einschiffiger Gewölbebau errichtet. Der spätgotische Westturm mit romanischen Bauteilen fußt auf den alten Fundamenten. Die holzgeschnitzte Kanzel stammt von 1574 und die Ausmalung der Gewölbekappen mit biblischen Szenen von seltener Vollständigkeit von 1577. Insgesamt vermittelt diese Kirche einen atemberaubenden Eindruck, wie man ihn von evangelischen Kirchen sonst nicht kennt. Die Aufnahmen entstanden 2011.


Kloster Wöltingerode in Wöltingerode (Harz)
Das Klostergut Wöltingerode wurde 1174 als Benediktinerkloster gegründet. Im Jahr 1188 erfolgte die Umwandlung in ein Kloster für Zisterziensernonnen. Die religiöse Nutzung endete nach 1816 und in Folge diente das Kloster als Landfrauenschule. Heute sind dort Klosterhotel, Gastronie und Tagungsbetrieb ansässig. Die Fotos entstanden im Jahr 2011.


Kloster St. Michaelis in Lüneburg
Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Kloster umfasst eine auf zwei Etagen (Unterkirche und Hauptkirche) angelegte Hallenkirche zzgl. Nebengebäuden und wird auch heute noch für Gottesdienste genutzt. Von 1700 bis 1702 sang hier Johann Sebastian Bach im Chor der Partikularschule, weshalb das Kloster auch den Beinamen "Bach-Kloster" trägt. Die Fotos entstanden im Jahr 2011. Leider ließen die Lichtverhältnisse am Besuchstag sehr zu wünschen übrig und der Publikumsverkehr machte eine Langzeitbelichtung unmöglich.


St. Mungo's Cathedral in Glasgow (Schottland)
Die Glasgower Kathedrale trägt die offizielle Bezeichnung "St. Mungo's Cathedral" und den Beinamen "High Kirk of Glasgow". Das Grab des Schutzpatrons St. Mungo ist Teil der Kirche, bei der eine kleine, unterirdisch angelegte Gewölbekirche ein monumentales Bauwerk trägt, das zwischen dem 13. und dem 15. Jahrhundert entstanden ist. Die Bilder entstanden im Jahr 2010.


Kelso Abbey in Kelso (Schottland)
Die Abtei von Kelso (auch Kelso Abbey oder Selkirk Abbey genannt), deren Grundriss einem stilisierten Kreuz entspricht, war unter den vier "Borderland"-Abteien Melrose, Jedburgh, Kelso und Dryburgh am größten und am wichtigsten. Sie wurde bereits im 12. Jahrhundert von Mönchen des benediktischen Reformordens von Tiron gegründet und im 14. Jahrhundert von den Engländern zerstört. Heute existieren nur noch Ruinen. Die Aufnahmen erfolgten 2010.


Kirche St. Johannis zu Lüneburg
Es handelt sich um eine zwischen 1289 und 1470 erbaute, fünfschiffige gotische Hallenkirche. Besonders auffällig ist der leicht schiefe Turm, der mit einer heutigen Höhe von 108,7 Metern zu den höchsten Kirchtürmen Niedersachsens gehört. Die Turmspitze ist 220 cm aus dem Lot. Diese Kirche beinhaltet etliche Kunstschätze, von denen die Orgel vielleicht am auffälligsten ist. Die Fotos entstanden im Jahr 2011. Leider ließen die Lichtverhältnisse am Besuchstag sehr zu wünschen übrig und der Publikumsverkehr machte eine Langzeitbelichtung unmöglich.


Kirche St. Nikolai in Rinteln
Die Wurzeln der evangelisch-lutherischen Kirche reichen bis in das Jahr 1238 zurück. Im Verlauf der folgenden Jahrhunderte kam es mehrfach zu gravierenden Umbauten. Besonders beachtenswert ist das Orgelprospekt von 1621. Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


Selimiye Moschee in Nikosia (Nordzypern)
Bei der Selimiye Moschee in Nikosia handelte es sich ursprünglich um eine gotische Kirche, erbaut im 13. Jahrhundert als Kathedrale Hagia Sophia. Diese wurde 1571 von den Türken in eine Moschee umgewandelt. Denn auch, wenn viele Menschen es nicht wahrhaben wollen: Neben Katholizismus, Protestantismus und Judentum zählt genauso der Islam zu den vier großen, christlichen Religionen. Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


Kirchen-Moschee nahe Girne/Kyrenia (Nordzypern)
Die Hafenstadt Girne/Kyrenia in Nordzypern weist zahlreiche Moscheen auf. Da dieser Landstrich sehr zersiedelt ist, lässt sich eigentlich niemals genau sagen, wo die Hafenstadt aufhört und wo die Vororte anfangen. In einem der Vororte östlich von Girne/Kyrenia steht eine Moschee, die sich durch eine Besonderheit auszeichnet: Es handelt sich nämlich um eine Moschee mit Kirchturm. Hier wurde eine frühere Kirche zur Nutzung als Moschee umfunktioniert. Der Innenraum ist Moschee-/Islam-typisch eingerichtet mit Gebetsrichtung Mekka ausgelegten Teppichen. Dennoch werden dort hin und wieder auch noch orthodoxe Gottesdienste abgehalten: Es geht auch miteinander! Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


Moschee von Dipkarpaz (Nordzypern)
Die 1993 erbaute Moschee von Dipkarpaz zählt zu den großen Gebetshäusern auf der Insel Zypern. Ihre Besonderheit ist darin zu sehen, dass sie in unmittelbarer Nachbarschaft zur orthopdoxen Agios-Synesios-Kirche liegt: Auch hier ein Beleg dafür, dass Christen und Muslime durchaus nebeneinander und freundschaftlich verbunden leben können. Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


Kloster Apostolos Andreas (Nordzypern)
Das St.-Andreaskloster ist heute eigentlich nur noch eine Ruine, deren Kapelle auf das 12. bis 15. Jahrhundert zurück geht. Die Klosterbauten hingegen stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Es ist noch heute österliche Pilgerstätte griechisch-orthodoxer Christen und wird - obgleich im nördlichen Teil Zyperns gelegen - von Griechenland aus versorgt. Die Muslime sind diesbezüglich sehr tolerant. Das Kloster gilt als zypriotisches Lourdes aufgrund seiner heiligen Quelle. Sehenswert ist die Ikonen-geschmückte Hauptkirche. Die Fotos entstanden im Jahr 2013.


Prämonstratenser-Abtei Bellapais (Nordzypern)
Die Abtei gilt aufgrund seiner Kreuzgänge als ein Meisterwerk der gotischen Baukunst und entstammt der Zeit von 1230 bis 1340. Nach einer wechselvollen Geschichte hieß es im Jahr 1562, die Ordensbrüder seien mittellos und in Folge überließ man die Abtei dem Verfall. Erst 1878 wurden die verbliebenen Ruinen unter englischer Herrschaft z. T. wieder restauriert. Der frühere Speisesaal - das Refektorium - ist noch gut erhalten und wird heute manchmal für musikalische Darbietungen genutzt. Die Fotos entstanden im Jahr 2013.






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