Ab hier Popup-Script.



Startseite
Fotokurs
3D-Fotografie
Aquaristik
Synästhesie
Migräne
Bücher
Links
Blog
Impressum








Bücher (genauer: Meine eigenen Bücher)

Vor etlichen Jahren - und nachdem wieder so ein "allwissender" Mitmensch mir wärmstens empfohlen hatte "Schreib doch mal ein Buch darüber!" - begann ich, mich als Schriftsteller zu engagieren. In der Hoffnung, dadurch etwas hinzu verdienen zu können. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass der Autor im Druck- und Verlagswesen weniger als die Druckerschwärze unter den Fingernägeln wert ist. Zu dem Zeitpunkt ahnte ich auch noch nichts von den geradezu mafiösen Seilschaften in besagtem Gewerbe. Ich lernte es auf die harte Tour. Anfangs brachte ich meine Bücher noch in den regulären Handel. Später dann gab's neue Werke nur noch zum Selbstkostenpreis beim Verlag. Schließlich entschloss ich mich, meine Leser per eBook über das Internet zu bedienen. Ich folge damit dem Schritt, den sogar einige renommierte Autoren längst gegangen sind bzw. haben gehen müssen, denn selbst bei guten Verkaufszahlen bleibt auf dem Printsektor unter dem Strich für den Schriftsteller praktisch nichts mehr übrig: Bücher zu schreiben ist ohne den den Bonus, prominent zu sein, ein Nullrundenspiel! Soviel zu dem eingangs erwähnten "allwissenden" Klugscheißer Mitmenschen ...
     Da die zehnte Ausgabe meiner Homepage aber irgendwo auch so eine Art von Jubiläum darstellt, mache ich einige meiner Bücher im Gratisdownload in Form von eBooks (als druckformatierte PDFs) verfügbar. Bitte beachten: Das sind Taschenbuch- und Fotobuch-Layouts. Diese Gratisdownloads sind NICHT kompatibel zu eBook-Readern! Die bei Beam verlinkten eBooks hingegen (und auch die eBooks von Laura-Marlene de Cordoba - Link s. Seitenende) sind DRM-freie PDFs und neben Computern kompatibel zu den meisten eBook-Readern wie bspw. von Sony, Kobo, Bookeen, Kindle, Acer, iRiver, ImCoSys, Trekstor/Weltbild, Pocketbook, BeBook, OYO/Thalia, Hexaglot, iRex, Foxit, Archos, Hanvon, Odys, Arnova, Elonex, eLyricon, WISE u. a., aber auch kompatibel zu vielen PDF-fähigen Smartphones.

Die Synästhesie-Trilogie

"Vernetzte Sinne - Über Synästhesie und Verhalten" erschien bereits im Jahr 2004 und hat an Aktualität seither kaum etwas eingebüßt. Es handelt sich um ein psychologisches Fachbuch (nicht meine Einstufung, sondern die von Fachleuten) zum Thema Synästhesie. Synästhesie beschreibt eine wissenschaftlich gesicherte Form von qualitativ anderer, ganz urnatürlicher, wenngleich auch seltener Wahrnehmung. Jeder Mensch wird zwar als Synästhet geboren, doch geht die Gabe der Synästhesie normalerweise bis zum Ende des zweiten Lebensjahres verloren. Bei einigen Menschen allerdings nicht - und das sind die Synästheten. Andere Wahrnehmung führt zu anderer Denkweise führt zu kreativen Problemlösungen. Dieses Buch (das einige Beachtung gefunden hat) ist von Anfang an auch gedruckt im Handel erhältlich. Es bildet den ersten und in sich abgeschlossenen Teil meiner Synästhesie-Trilogie.

"Böse Hexen gibt es nicht - Versuch einer interdisziplinären Betrachtung des Hexenwesens" ist der zweite und in sich abgeschlossene Teil meiner Synästhesie-Trilogie. In dem Buch geht es um die Entwicklung der Volksmedizin, beginnend mit dem Schamanismus am Ende der letzten Eiszeit und weiterführend über die Heiler (bzw. Heilerinnen) bei den Kelten, im Mittelalter (daher auch der Buchtitel) bis hin zur Entwicklung der modernen Pharmazie. Dabei ergeben sich oftmals Berührungspunkte mit der Synästhesie, obgleich der Schwerpunkt dieses als populärwissenschaftlich eingestuften Werkes ein anderer ist. Bemerkenswert dabei: Die Menschheit gibt es seit Millionen von Jahren. Die Volksheilkunde auch. Die Pharmaindustrie erst seit rund 150 Jahren. Wenn es ohne die nicht geht und wenn die wirklich so fürsorglich-allwissend sein sollte, wie sie sich immer präsentiert, wie hat sich dann die Menschheit überhaupt ohne Pharmariesen entwickeln können? Obgleich dieses Buch sehr kritisch ist, habe ich auch dieses Werk von vornherein in den Handel gebracht.

"Norgast - Ein synästhetischer Fantasyroman" ist der letzte und gleichfalls in sich abgeschlossene Teil der Synästhesie-Trilogie. Bei den beiden Sachbüchern war noch sehr viel an Material übrig geblieben, das man zwar einerseits getrost ins Reich der Märchen, Sagen und Legenden verbannen konnte, das mir aber andererseits viel zu schade zum Wegwerfen war. Gewürzt mit eigenen Outdoor-Erfahrungen, Erfahrungen bei Schwertkampf-Lektionen für Anfänger und bemerkenswerten Ritualerfahrungen neopaganistischer Religionen entstand daraus eine Fantasy-Geschichte. Die handelt von einem Land, in dem Magie und Synästhesie untrennbar miteinander verbunden sind. Die Handlungsfäden lieferten aktuelle und auf dieses Fantasyland übertragene (soziale) Ungerechtigkeiten sowie das Verhalten eines sehr realen Geschäftsmannes, seines Zeichens ein Künstler in Sachen Bossing und Bullying, so dass der Leser aufgefordert ist, zwischen den Zeilen zu lesen. Die Auflösung dieses Rätsels liefert schließlich der Anhang, das "Making Of". Der reale Wirkungskreis des erwähnten Geschäftsmannes ist im von hinten nach vorne gelesenen Namen des Ortes, der zwar im Text erwähnt wird, in der beiliegenden Landkarte aber fehlt, zu finden. Es gab Kritiker, die den Roman (den ich im Übrigen in Kleinschrift auf den Markt bringen musste, um den Verkaufspreis gerade so eben noch akzeptabel gestalten zu können) mit dem Prädikat "setzt neue Maßstäbe" gewürdigt haben. Auch dieses Buch ist im Handel verfügbar. BTW: Mit "Norgast" verbinde ich meine erste, öffentliche Lesung, und zwar anlässlich des "Zweiten Synästhesie-Weltkongresses (2nd International Conference On Synaesthesia ICS 2006, Hanover Medical School, Germany)". Ein erlauchtes Publikum von gut 60 z. T. hochdekorierten und international renommierten Experten - da ging mir dann doch etwas die Muffe! Aber auch das habe ich hinbekommen. Jedenfalls warf keiner mit faulen Eiern.

Menschenrechtsverletzung Hartz-IV



  

"Fordern statt Fördern - Ein satirisches Märchen aus der Bananenrepublik Absurdistan" ist eine rabenschwarze und gallebitter-böse Satire auf Hartz-IV. So böse, dass einem das Lachen durchaus im Halse stecken bleiben kann. Den Handlungsfaden lieferten sehr reale Geschehnisse, die sich nur dann ertragen lassen, wenn man aufhört, sie ernst zu nehmen. Es geht um ein Land namens Absurdistan, das alle typischen Kennzeichen einer Postdemokratie zeigt und in dem Amtsmissbrauch und Behördenwillkür ebenso an der Tagesordnung sind wie der Betrug an Versicherten, die von Staats wegen jahrelang dafür zwangseinzahlen mussten, dass man sie hinterher bedroht, demütigt und beleidigt. Kurz: Die Vorlage dieser fiktiven Geschichte lieferte die bundesdeutsche Menschenrechtsverletzung namens Hartz-IV. Da mir von vornherein klar war, dass die Zielgruppe für das Buch ohnehin kein Geld hat, stellte ich es von Anfang an zum Gratisdownload ins Web. Bei ungefähr 30.000 Downloads habe ich dann aufgehört zu zählen. Da einige Leute es aber gedruckt bevorzugten (was erfahrungsgemäß augenfreundlicher ist) machte ich es im Nachhinein zum Selbstkostenpreis beim Verlag verfügbar.




  

Auch bei "Ich und Hartz-IV - Oder: Absturz aus der Mittelschicht" handelt es sich um ein nur im Web verfügbares Buch, welches allerdings Tatsachen beschreibt. Es ist meine eigene Geschichte und jedes einzelne Wort davon ist wahr - daher bitte ich alle Besucher meiner HP auch ausdrücklich darum, dieses Buch weiter zu verbreiten! Dieser Erfahrungsbericht zeigt, worauf es bei Hartz-IV ankommt: Nämlich einerseits Wohlhabenden die Taschen noch weiter als ohnehin schon unnötig zu füllen und andererseits durch Existenzentzug willenlos mitlaufende Untertranen zu erzeugen. Das ist das Demokratieverständnis gewisser "Eliten"! Damit das nicht so schnell und so direkt bemerkt wird, verkleistert man der Masse mit gleichgeschalteten Medien und Märchenberichten über vermeintliche "Sozialschmarotzer" die Augen - obwohl es doch ein gewisser Herr Schröder gewesen ist, der Arbeitslose zuerst als "Faulenzer" beschimpft hat. Echte Sozialschmarotzer findet man woanders ... Doch Hartz-IV trifft über kurz oder lang jeden! Es ist wie ein Pinkelbereich im Schwimmbecken ... Dieses Buch habe ich zeitweise in meinem Blog verfügbar gemacht. Die aktualisierte und zu eBook Readern kompatible Version ist bei Beam verfügbar!




  

Das hier ist ein Buch über Minijobs mit sechs Reportagen von "ganz unten". "Abgestrampelt! - Wie Minijobber ausgebeutet werden" beschreibt eine Arbeitswelt, in der Arbeitnehmerrechte de facto nicht mehr existieren. Es beschreibt die Tätigkeiten in realen, prekären Arbeitsverhältnissen. Wer noch nicht in die Verlegenheit gekommen ist, sich als Minijobber durchschlagen zu müssen, der oder die erhält hier einen Einblick in die Arbeitsverhältnisse, die der betreffenden Person u. U. noch bevorstehen. Arbeitsverhältnisse, in denen der Mensch nicht mehr als menschliches Wesen betrachtet wird: Traurige Realität in Deutschland! Dieses Buch habe ich auszugsweise in Form von Leseproben in meinem Blog verfügbar gemacht. Die vollständige und zu eBook Readern kompatible Version ist bei Beam verfügbar!


Anderes



  

"Lebensfarben - Kurzgeschichten über synästhetisches Erleben" ist ein gleichfalls zu eBook-Readern kompatibles PDF und als eBook bei Beam erschienen. Hier geht es noch einmal um die Synästhesie. Die Geschichten sind von fiktiver Natur und bescheiben das Erleben und Fühlen von Synästheten.



  

Bei "Nicht von dieser Welt - Geschichten aus der Welt des Unerklärlichen" handelt es sich um eine Sammlung kurzer Mystery-Geschichten, die ich hier und da schon mal veröffentlicht und später dann zum Buch zusammengefasst habe. Interessant daran ist die Tatsache, dass jede einzelne der Geschichten irgendwo einen sehr realen Kern hat. Die aktualisierte und zu eBook Readern kompatible Version ist bei Beam verfügbar!



  

"Gestern. Heute. Morgen. 20 * Antisocial Fiction." ist eine Sammlung von zwanzig Kurzgeschichten, die sich im weitesten Sinne den Genres der Social Fiction und der Science Fiction zuordnen lassen. Die Geschichten beginnen in naher Vergangenheit und erstrecken sich über das Heute bis hinein in die nahe Zukunft. Es geht um Schilderungen aus einer und über eine Gesellschaft, in der immer größer werdende soziale Unterschiede zu sozialem Sprengstoff führen - einem Sprengstoff, der irgendwann explodiert. Alle Erzählung sind Schlaglichter aus unterschiedlichen Blickwinkeln - mal von Politikern, mal von Zeitzeugen, von Chronisten oder von hier zufällig auftauchenden Aliens. In jedem Falle ergibt sich eine subjektiv höchst unterschiedliche Sichtweise, teils zynisch, teils traurig und teils lustig. Jede Story ist in sich abgeschlossen und kann einzeln für sich gelesen werden. Zusammen genommen allerdings bildet die Abfolge aller Geschichten einen großen und rund achtzig Jahre umfassenden Handlungsbogen, beginnend in den 1950er Jahren und endend etwa um 2030 herum. Alle Schilderungen sind von fiktiver Natur - allerdings könnten sich die Ereignisse durchaus so verhalten bzw. verhalten haben. Es bleibt dem Leser überlassen, zu entscheiden, was Realität und was frei erfunden ist. Geschichten zum drüber Nachdenken ... Die zu eBook Readern kompatible Version ist bei Beam verfügbar!

  

"Lauenauer Impressionen" ist eine Hommage an meinen Wohnort: Eine kurze Geschichte des Ortes zzgl. einiger markanter Ausflugsziele in der Umgebung. Das alles wurde reichhaltig mit Panoramabildern und 3D-Anaglyphen verziert. Streng genommen handelt es sich um ein DIN-A4-Fotobuch und wie sich daraus ein Hardcover machen lässt, habe ich vor geraumer Zeit schon einmal in meinem alten Blog beschrieben. Dieses Buch belegt, dass auch kleine Orte und Insiderwissen bewirken, keine großen oder weiten Reisen machen zu müssen, wenn man Erholung sucht. Zugleich ist es eine Art von "Einstieg" für Neubürger und Heimatkundler - vor allem auch deswegen, weil einige der markanten Sehenswürdigkeiten inzwischen nur noch auf 3D-Fotografien existieren. Die Zeiten ändern sich eben (nicht immer zum Guten hin). Eine Art von Reiseliteratur sozusagen ...




  

"3D für alle!" wurde ja bereits an anderer Stelle beschrieben und soll hier nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Es beinhaltet meine Erfahrungen mit der 3D-Fotografie. Auch dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein DIN-A4-Fotobuch (vgl. oben).




  

"Farbanaglyphenfotografie - Eine (kleine) Anleitung" wurde ebenfalls bereits an anderer Stelle beschrieben und soll hier nur noch der Vollständigkeit halber erwähnt werden. Es ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Erstellung von 3D-Farbanaglyphen mit Hilfe von portabler (Windows-) Freeware. Auch dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein DIN-A4-Fotobuch (vgl. oben).


  

"Der Deister in 3D" ist gleichfalls ein Fotobuch (zum Druck vgl. oben), ausschließlich Farbanaglyphen für Rot-Cyan-Brille sowie ein paar Kurzgeschichten über das Erlebnis Natur im Deister beinhaltend. Die Fotos sind mit dem Format DIN A5 relativ groß und entstanden in den Jahren von 2005 bis 2011. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf den bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern vielmehr auf den zahllosen kleinen Naturwundern am Wegesrand.



Papers (Auswahl)

Bevor ich arbeitslos wurde und mich - nicht gänzlich erfolglos - als Schriftsteller versuchte, verfasste ich im Verlauf eines Vierteljahrhunderts (das ich im Labor, im Technikum oder mit irgendwelchen Messgeräten behängt bei Wind und Wetter auf irgendwelchen Fabrikschornsteinen oder in irgendwelchen dunklen Kanälen verbrachte, z. T. auch im Ausland) rund 130 wissenschaftliche Papers. Die erschienen in so renommierten Fachblättern wie Chip, CLB u. a. und befassten sich mit der Rasterelektronenmikroskopie, der Mess- und Regeltechnik, der Chemometrik, der Mikrobiologie etc. - was im Rahmen meiner Forschungsarbeiten in Chemie und Biochemie eben gerade so anfiel inklusive der einen oder anderen Neuentwicklung bzw. Erfindung. Aber ich will hier niemanden mit der kompletten Auflistung langweilen.
     Ich war ja schließlich nicht immer der Briefträger, Dozent, Programmierer, Tankwart, Systemadministrator, Matrose, Bauhelfer, Internetscout, Webdesigner, Schriftsteller, Fließbandarbeiter, Packer, Onlineredakteur, Ausbilder, technischer Controller, Journalist, Nachhilfelehrer, TV-Darsteller, Werbetexter, Hausmeister, Forschungsleiter, Callcenter-Agent, Hilfsarbeiter, Rundfunkmoderator, Kreativitätstrainer, Eismeister, Proband usw. Beim befristeten Jobben läppert sich da so einiges zusammen. Mit den Papers hatte ich mir in der Fachwelt einen guten Namen aufgebaut, was das Jobcenter allerdings keineswegs davon abgehalten hat, mir mit 47 Jahren zu sagen (O-Ton): "Sie sind zu alt zum Arbeiten!" Und gewisse Fallmanager offensichtlich intelligenzresistent ... Eigentlich müsste ich angesichts der Papers eine der angeblich händeringend gesuchten Fachkräfte sein ... eigentlich, so denn tatsächlich ein Bedarf da wäre. Offensichtlich aber ist das nicht der Fall, sondern nur eine Schutzbehauptung der Industrie. Sei's drum. Hier sind ergänzend zu den Büchern mal ein paar meiner wissenschaftlichen Aufsätze. Bitte beachten: Das sind knallharte wissenschaftlich-technische Sachen, die gewisse Grundkenntnisse stillschweigend voraus setzen!

"Die Praxis der Rasterelektronenmikroskopie" In dem Beitrag wird die Rasterelektronenmikroskopie unter besonderer Berücksichtigung der Probenpräparation vorgestellt. Zwei Neuerungen - die heute zum Standard zählen - baute ich mit ein, nämlich die Dichtemessung organischer Partikel mittels REM sowie eine modifizierte Abdrucktechnik für Werkstücke, bei denen aufgrund ihrer Größe die Mikroskopie ausschied. Mit Hilfe der Abdrucktechnik wurde die indirekte Mikroskopie möglich.

"Online-Überwachung und -Beeinflussung von Stoffgemischen durch Erfassung kontinuierlich meßbarer physikalischer Summenparameter" Wie überwacht man chemische Bäder (Säure, Lauge o. ä.) in der Produktion? Manuell per Beprobung. Das führt zu mehr oder weniger heftigen Regelschwankungen. Oder mit Hilfe von sündhaft teuren (und anfälligen) High-Tech-Analysegeräten per Computer. Oder aber kontinuierlich, indem aus physikalischen Summenparametern (Dichte, Leitfähigkeit, Brechungsindex, Trübung usw.) auf die chemischen Inhaltsstoffe geschlossen wird. Zur Steuerung bedarf es dann nicht mal eines Computers, sondern lediglich preiswerter und robuster TTL-Schaltungen. Die beschriebene Methodik stammt ursprünglich nicht von mir. Ich fand sie mal als theoretische Möglichkeit in einem Buch von 1926 erwähnt. Aber ich war wohl der Erste, der das detailliert ausgearbeitet und veröffentlicht hat.

"Mathematische Modelle in der chemometrischen Praxis" Man kann natürlich auch versuchen, die Zusammenhänge zwischen chemischen Inhaltsstoffen und einem daraus entwickelten Produkt zu untersuchen. Dann bekommt man eine Funktionsgleichung. Mit mehreren solcher Funktionsgleichungen lässt sich ein mathematisches Modell aufbauen und es können Simulationen gefahren werden: Man gibt das gewünschte Ergebnis vor und lässt den Computer nach den dazu passenden Eingangsparametern suchen. Das bedeutet nichts anderes, als dass der Computer Anlagenparameter oder Rezepturen anhand von mathematischen Algorithmen optimiert. Besser geht's dann nicht mehr. Dieser Aufsatz bildete die Grundlagen für meine spätere Kommerzware ANALYSIS (die jahrelang über "Umschau - Software für die Chemie" vertrieben worden ist) und auch für ein firmeninternes Prozesskontroll-System bei einer Abwasserbehandlungsanlage - inklusive Plausibilitätscheck per Ionenbilanz, eingebauter Redundanz u. ä. Schnickschnack. Funktionierte wirklich gut!

"ANALYSIS" Die o. e. Kommerzware ANALYSIS stellte ich erstmals auf der ACHEMA 1993 sowie in den Folgejahren bis 1996 mit Hilfe eines Aufsatzes in der betreffenden Messebroschüre der Fachwelt vor und sie fand einige Beachtung. Die seitens der Software eingesetzten Algorithmen waren nicht neu; ich verwendete, was passte - sei es seitens der höheren Mathematik oder aus Publikationen des US-Militärs. Aber ich war wohl der Erste, der so etwas in Form eines Computerprogramms für den allgemeinen Einsatz in Labor, Technikum und industrieller Produktion zusammenbastelte. BTW: Bei der ACHEMA handelt es sich um eine alljährlich in Frankfurt/ M. stattfindende, international bekannte Chemie-Messe.

"Deterministisches Chaos als ergänzende Betrachtungsweise" Theorie und Praxis beißen sich häufiger. Was in der Theorie funktionieren sollte, mündet in der Praxis nicht selten im Chaos. Was im Falle des Chaoseintritts passieren wird, kann niemand vorhersehen. Aber es ist mit mathematischen Methoden durchaus absehbar, unter welchen Bedingungen sich chaotisches Verhalten entwickelt und das betrifft alle Lebensbereiche - eine Erkenntnis, die gewissen "elitären Personen" leider nur allzu oft abgeht. Der Beitrag befasst sich mit den zum Chaos führenden Gesetzmäßigkeiten. BTW: Als ich dieses Thema "beackerte", da durfte ich die ganze Mathematik, um die ich mich in der Schule so überaus erfolgreich herum gedrückt hatte, nachholen.

"Was geschieht wenn Wasser fault?" Im Rahmen meiner mikrobiologischen Arbeiten - zu der Zeit war ich nebenbei auch als Ausbilder tätig - hatte ich es mit so unangenehmen Zeitgenossen wie Desulfurikanten, Clostridien, Legionellen u. ä. (teils gefährlichen) Mikroorganismen zu tun. Zu der Zeit kam einer meiner Azubis an und fragte mich, was eigentlich geschieht, wenn Wasser fault. Das gab den Ausschlag für diesen Aufsatz, denn die Wasseruntersuchung - wenn man das Wasser wirklich richtig untersucht - gehört zum schwierigsten, was die Chemie zu bieten hat. Weil das Wasser sich verändert. Weil es ein komplexes, dynamisches, lebendes System ist: Wasser ist Leben!

"Erstellung eines Abwasserkatasters" Über viele Jahre hinweg war ich auch im Bereich von Umweltschutz und Sonderabfallentsorgung (im Volksmund "Giftmüllbeseitigung" genannt) tätig. Dazu zählte auch der Abwasserbereich. Kommunale Abwassersatzungen schreiben nun oftmals das Vorhalten eines so genannten "Indirekteinleiterkatasters" vor, damit sich genau feststellen lässt, an welchem Ende des Abwasserstroms das "Umweltschwein" sitzt, das da Gifte o. ä. reingekippt hat. Dazu überlegte ich mir eine Systematik, mit deren Hilfe (und kompatibel zum Liegenschafts- sowie zum Betriebsmittelkataster) sich so etwas realisieren ließ. Davon handelt der Aufsatz.

An dieser Stelle ist es mir wichtig, bzg. Büchern noch auf das Blog einer Schriftstellerin hinzuweisen, mit der ich hin und wieder einmal zusammen arbeite. Es handelt sich dabei um Laura-Marlene de Cordoba und sie schreibt "Ab18"-Literatur.


     Das Fazit, das ich aus den Papers und der dazu erforderlichen, jahrelangen beruflichen Qualifikation und Weiterbildung (fast 100 Weiterbildungen und sechs Berufsabschlüsse) gezogen habe, ist sehr ernüchternd. Man kann noch so qualifiziert sein, doch man wird nicht jünger. Und irgendwann bekommt man altersbedingt die Kündigung. Wenn das Lebensalter mit einer "4" oder höher beginnt, dann ist zumindest in Deutschland und ungeachtet von Kenntnissen, Fähigkeiten und bisherigen Leistungen die Jobsuche ziemlich aussichtslos. Das Jobcenter stuft jeden, dessen Ausbildung sechs Jahre oder länger zurück liegt, als "ungelernt" bzw. "unqualifiziert" ein. Das Krebsgeschwür Hartz-IV macht vor niemandem halt und erwischt irgendwann jeden! Deswegen haben wir auch so viele Techniker und Ingenieure als Briefträger, Schneeräumer, Hundekotaufsammler usw. Unter diesem Gesichtspunkt ist berufliche Qualifizierung für'n Ar... Es ist verlorene (Lebens-) Zeit! Diese Zeit kann man sinnvoller nutzen, indem man sich ausschließlich in den Bereichen, die einen privat interessieren, weiterbildet. Klingt vielleicht hart, aber es ist so: "Morgens fünf Minuten doof und du hast den ganzen Tag deine Ruhe!" Eben einfach ein Erfahrungswert ...
     Daneben habe ich noch ein paar andere Sachen geschrieben, aber das sind Unikate für den Privatgebrauch. Die gehören nicht hierher.












Und falls der Gratis-Counter funktioniert: Echte Site-Views seit 8/02

Gratis Counter by GOWEB