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Stickstoff-Rechner (N2)

Ein Salatfresser ... (Ancistrus)

Salat und Löwenzahn (heiß überbrüht und 1...2 Tage eingeweicht) sieht
zwar eklig aus, schmeckt vielen Fischen aber. Und er enthält nur wenig
Proteine, die das Wasser belasten könnten. Gleiches gilt zwar auch für
Melonenschale und für Gurkenscheiben, aber die fördern das
Veralgen des Filters!


... und noch einer (Plecostomus)!

Proteine sind hochmolekulare Eiweißverbindungen und beinhalten als solche Peptid- ("NH"-) Bindungen. Sie sind einer der Hauptbestandteile im Fischfutter. Die Peptidbindungen basieren auf Stickstoff - und der findet sich daher sowohl in verfaulenden Futterresten wie auch in den Stoffwechselprodukten der Tiere. Er reichert sich im Wasser an und wird über die drei Stufen Ammonium, Nitrit und Nitrat (wenn es sehr gut läuft auch zu gasförmigem Stickstoff) abgebaut - wobei das fischgiftige Nitrit die Vorstufe des Pflanzendüngers Nitrat ist.
      Soweit, so gut - aber ob als erste Abbaustufe Ammonium oder aber das sehr fischgiftige Ammoniak im Aquarienwasser vorliegt, wird vom pH-Wert bestimmt (und damit z. T. auch über das Karbonathärte-CO2-Verhältnis). Bei pH-Werten über 7 wandelt sich nämlich das (gebundene) Ammonium (chemisch NH4+) in das nicht gebundene Gas Ammoniak (chemisch NH3) um. Ammoniak löst sich im Wasser und bringt den pH-Wert noch weiter nach oben, womit wiederum weiteres NH3 aus Ammonium entsteht: Ein verhängnisvoller Kreislauf beginnt und das Wasser droht "umzukippen"!
      Während Ammonium die Fische kaum interessiert, sieht es bei Ammoniak doch ganz anders aus. Hier gelten Konzentrationen ab 0,2 mg/l als gefährlich und Konzentrationen ab 0,75...1 mg/l sind für die Tiere tödlich. Der Fachhandel bietet daher einfache Tests zur Bestimmung der Summe von Ammonium und Ammoniak an. Wieviel wovon vorliegt, muss nach erfolgter Messung anhand einer Mehr-Parameter-Tabelle unter Berücksichtigung des pH-Wertes bestimmt werden, was nicht immer ganz einfach ist.
      Der folgende Online-Rechner gestattet den Verzicht auf eine derartige Tabelle, da er die Auswertung automatisiert. Einzugeben sind lediglich der Ammonium-Ammoniak-Summenmesswert sowie der pH-Wert. Bei der Auswertung kommt zwar wieder eine vergleichsweise grobe Näherung zur Anwendung, doch reicht deren Genauigkeit zur Beurteilung des Aquarienwassers allemal aus. Bitte beachten: Das Dezimalkomma ist als Punkt einzugeben und der Rechner liefert nur im Bereich von pH 6 bis pH 8 vernünftige Daten.

pH-Wert: [ ]
Gemessener Ammonium-Ammoniak-Gehalt: [mg/l]



Der Ammoniumgehalt (NH4+) beträgt mg/l.
Der Ammoniakgehalt (NH3) beträgt mg/l.




     Als Faustregel gilt: Gefährlich wird es immer bei pH-Werten über 8! Ein pH von 8,5 beispielsweise führt schon bei geringen Ammonium-Gehalten von 3 mg/l zu so hoher Ammoniak-Abspaltung, dass dies hochgradig giftig für die Fische ist - mal ganz abgesehen davon, dass sich dann auch zusätzlich noch Nitrit anreichert, da die Nitrifikanten schon lange abgestorben sind.





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