Startseite
Fotokurs
3D-Fotografie
Aquaristik
Synästhesie
Migräne
Bücher
Links
Blog
Impressum








3D-Fotografie

Die 3D-Fotografie ist ein hochinteressantes Gebiet. Ich kam mit diesem Bereich erstmals im Jahr 1980 in Berührung, erste Vorläufer-Versuche nicht mitgerechnet. Ab 1983 hatte ich für viele Jahre beruflich damit zu tun (Wissenschafts- und Industriefotografie). Später dann wurde es zum Hobby - einem Hobby, dem ich heute noch oft und gerne nachgehe. Denn 3D-Fotografie ist weder teuer noch bedarf es dazu umfangreicher Ausrüstung: Ganz im Gegenteil! Die meisten meiner 3D-Fotos mache ich mit einer ganz normalen (Mono-) Kamera. BTW: Ich nehme hierzu gerne auch Aufträge entgegen - einfach mal per E-Mail anfragen! Denn irgendwie muss das Hobby ja auch finanziert werden ...
     Meine 3D-Ausrüstung besteht aus vier Kameras (bzw. fünf, wenn ich das Mikroskop mitrechne). Den Anfang macht eine alte, analoge SLR - nämlich die Canon T90 nebst eines handlichen Mittelgebirges an Wechselobjektiven - mit vorgesetztem Prismen-Strahlenteiler. Das ist meine Kamera für die richtig kalten Tage (wenn die Digiknipsen einfrieren) und in der Wüste (wenn es einer Elektronik zu heiß wird) - aber auch bei Nässe, denn die wird von Digitalkameras absolut nicht vertragen. Eine digitale Bridge - die Fujifilm S1500 - ist meine Standardkamera, eine Monokamera. Da werden die beiden Stereoteilbilder nacheinander gemacht. Die nehme ich für fast alles inklusive Makro. Im Supermakrobereich sowie im Supertele kommt eine Nikon Coolpix P510 zum Einsatz. Ergänzt wird das noch durch eine digitale Stereokamera, die Fujifilm 3DW3, für bewegte Motive im Panumareal (Events, Veranstaltungen, Tiere etc.) - wobei die 3DW3 das ziemlich mongolische MPO-Bildformat liefert, was es erforderlich macht, jede Aufnahme zeitaufwändig mehrfach "anfassen" zu müssen. Und im Mikrobereich gibt es dann da noch ein Mikroskop vom Typ "Traveler".

Gratis E-Books (PDF)



  

Was ich in über drei Jahrzehnten hinsichtlich der 3D-Fotografie gelernt, mir selbst beigebracht oder sogar selbst entwickelt habe, das wurde mit ein paar dürren Worten im E-Book "3D für alle!" zusammengefasst. Dieses Gratis-E-Book ist so formatiert worden, dass man daraus auch ein Hardcover in Form eines Fotobuchs machen kann (die preisgünstigste Möglichkeit, um ein Farbbuch zu drucken). Wie das im Detail funktioniert, habe ich in meinem alten Blog schon früher mal beschrieben.




  

"Farbanaglyphenfotografie - Eine (kleine) Anleitung" beinhaltet ein Schritt-für-Schritt-Tutorial zum Erzeugen von Farbanaglyphen, also von 3D-Fotos, wie sie in meinen Galerien (s. u.) zu finden sind. Auch von diesem Buch kann man ein Hardcover in Form eines Fotobuchs drucken lassen (vgl. oben). Da die Aufnahmetechniken bei so ziemlich allen 3D-Verfahren gleich sind, gibt es diesbezüglich zwangsläufig Überschneidungen mit "3D für alle!" (s. o.). Daran anschließend wird allerdings detailliert ausgeführt, mit welcher portablen (Windows-) Freeware die Farbanaglyphen erzeugt werden können - inklusive der Nennung von alternativer Software. Die Spanne reicht von der Konvertierung über Retusche und Composing bis hin zur Katalogisierung der Fotos.



Betrachter

Zur 3D-Betrachtung der folgenden Galerien wird eine handelsübliche Rot-Cyan-3D-Anaglyphenbrille mit dem Rotfilter vor dem linken Auge (=Quasi-Standard) benötigt. Als Pappausführung ist das ein Centartikel, aber selbstverständlich gibt es auch exklusivere Modelle. Man kann so eine Brille entweder käuflich erwerben oder durch das Bedrucken einer Overheadfolie selbst herstellen.

Bezugsquelle für Endkunden
Bezugsquelle für Großabnahme (1)
Bezugsquelle für Großabnahme (2)
Anleitung zum Brillenselbstbau
Druckvorlage zum Brillenselbstbau (an den geschwärzten und außen gestrichelten Stellen ausschneiden).

Galerien

Nachfolgend sind ein paar Galerien verlinkt. Die Galerien enthalten Anaglyphenfotos; Referenzen bzg. meiner Kunden finden sich auszugsweise hier. Die Bilder sind medienkompatibel u. d. h. sie können sowohl im Fotobuch wie auch im Buch- oder Zeitungs- (Farb-) Druck oder per Beamer, Monitor, Display, Fernseher etc. wiedergegeben werden, ohne dass der 3D-Effekt (der am besten bei Formaten zwischen 6*5 cm und DIN A3 wirkt) verloren geht.
     Achtung: Die Betrachtung der Anaglyphenfotos mit einer einer Rot-Grün-Brille ist nicht möglich, da es sich um Farbanaglyphen handelt! Bitte berücksichtigen: Die Galerien mit den Beispielen meiner Arbeiten erfordern aufgrund der Fotos einiges an Ladezeit. Es handelt sich nicht um die großformatigen Originalfotos, sondern vielmehr um verkleinerte und stark komprimierte "Appetizer" im ungefähren Format 800*600 px.

Galerie 1: Landschaft
Galerie 2: Architektur
Galerie 3: Wissenschaft und Industrie
Galerie 4: Verkehrsmittel
Galerie 5: Menschen und Tiere
Galerie 6: Natur
Galerie 7: Kunst
Galerie 8: Dokumentation
Galerie 9: Events
Galerie 10: Mikrofotografie
Galerie 11: Sakralbauten

Selbstverständlich gelingt längst nicht jede 3D-Aufnahme. Aber "missglückte" 3D-Fotos liefern i. d. R. immer noch ganz brauchbare 2D-Bilder, also "normale" Aufnahmen. Hier ist mal - in einem separaten Tab dargestellt - eine kleine Diashow solch "missglückter" 3D-Aufnahmen von Tieren. Missglückt deswegen, weil die Viecher sich bewegt haben.

2D-Diashow (Diese Bilder werden öfters mal ausgetauscht.)

Und dann mache ich daneben hin und wieder auch mal Panoramafotos. Mit dem KMQ-Verfahren kann man die theoretisch auch in 3D abbilden. Ich muss allerdings gestehen, dass mir das noch nie gelungen ist. Wenn überhaupt, dann wird es mit "Bordmitteln" wohl nur vermittels der eingebauten Panoramafunktion von Kameras (wobei recht kleine Panos geliefert werden) möglich sein, nicht aber bei plakatgroßen, gestitchten Panoramen.

2D-Panoramagalerie













Und falls der Gratis-Counter funktioniert: Echte Site-Views seit 8/02

Gratis Counter by GOWEB